Blaualgen

Vorsicht im kühlen Nass vor Vergiftungen!
Blaualgen, (wissenschaftlich: Cyanobakterien), sind einzellige oder fadenförmige Algen, die auch in unseren Gewässern auftreten und giftige Stoffe (Toxine) enthalten. Schon mehrere Hunde sind an den Folgen der Aufnahme von Blaualgen gestorben. Sowohl in stehenden Gewässern, als auch in Ost- und Nordsee können Blaualgen auftreten.

Hitzeperioden begünstigen die Massenentwicklung von Algen, besonders der Blaualgen. Ein starker Befall von Tümpeln, Teichen oder anderen Gewässern ist an der ausgeprägten Trübung und starken Grünfärbung des Wassers erkennbar. Die Sichttiefe im Wasser von weniger als einem Meter. Bei starkem Befall von Blaualgen bildet sich auf der Wasseroberfläche eine blaugrüne, oder auch gelblich-grüne Algenschicht, die „Blaualgenblüte“. Sie kann mehrere Zentimeter Dicke erreichen und wird von Millionen dieser Kleinstlebewesen gebildet. Forscher konnten in den letzten Jahren nachweisen, dass diese Algen eine Reihe unterschiedlicher Gifte (Toxine) bilden und eine bisher unterschätzte Gefahr für Tiere und Menschen darstellen.

Trotz bester Bemühungen ist der Erfolg meist nicht garantiert. Deshalb gilt:

  • Halte deinen Hund fern von trübem insbesondere blaugrün verfärbtem Boddenwasser
  • beobachte deinen Hund genau nach einem Besuch am Wasser
  • Wenn er erbricht, verabreiche sofort größere Mengen Aktivkohle (sollte man in Sommer in der Notapotheke für Hunde mit sich führen). Dies ist eine ganz wichtige Schutzmaßnahme. Aktivkohle kann die von den Bakterien gebildeten Gifte binden und unschädlich machen.
  • Danach kontaktiere sofort einen Tierarzt! Der Verlauf der Erkrankung ist relativ schnell.
    Es gilt, keine Zeit zu verlieren!